AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen
Stand: 10. August 2026
Inhaltsübersicht
- Geltungsbereich der AGB
- Allgemeine Hinweise zu Angeboten und Bestellungen
- Bestellvorgang und Vertragsschluss
- Vertragstext und Vertragssprache
- Dienstleistungsbezogene Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
- Coaching-Dienstleistungen
- Stornierungsbedingungen für Dienstleistungen
- Informationen zu Preisen und Versandkosten
- Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen
- Widerrufsbelehrung
- Änderung der AGB
- Datenschutz und Vertraulichkeit
- Verbraucherstreitbeilegung
1. Geltungsbereich der AGB
Anbieter:
Viktor Korentschenko
Grimpingstr. 24
48653 Coesfeld
(nachfolgend bezeichnet als „Anbieter“)
Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem nachfolgend als „Kunde“ bezeichneten Erwerber der Produkte und Dienstleistungen des Anbieters gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend bezeichnet als „AGB“).
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, auch nicht wenn der Anbieter seine Leistung widerspruchslos erbringt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung mehrgeschlechtlicher Sprachformen verzichtet.
„Verbraucher“ im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
„Unternehmer“ im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
„Produkt“ im Sinne der AGB ist jede vom Anbieter angebotene Ware, Dienstleistung, Coaching-Session und sonstige Leistung, etwaiges Zubehör sowie Begleitdokumentationen, die Gegenstand eines Vertrages werden können.
Unabhängig von den in den AGB verwendeten Begrifflichkeiten bestimmt sich die rechtliche Einordnung des Vertrages sowie die anwendbaren gesetzlichen Vorschriften nach dem materiellen Gehalt der vereinbarten Leistung.
2. Allgemeine Hinweise zu Angeboten und Bestellungen
Die Präsentation und Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen auf den Webseiten des Anbieters sowie in digitalen oder gedruckten Informationsmaterialien stellt kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum).
Die Kunden sind verantwortlich, dass die von ihnen bereitgestellten Angaben zutreffend sind und etwaige Änderungen dem Anbieter unverzüglich mitgeteilt werden, wenn sie zu dessen Vertragserfüllung erforderlich sind. Insbesondere haben die Kunden eine korrekte E-Mail-Adresse anzugeben.
Die Kunden werden gebeten, die Hinweise im Rahmen des Bestellprozesses sorgfältig zu lesen und zu beachten. Bis zum Absenden der Bestellung können die Eingaben korrigiert oder der Vorgang abgebrochen werden.
3. Bestellvorgang und Vertragsschluss
Der Kunde kann aus den vom Anbieter angebotenen Produkten/Dienstleistungen auswählen und diese über die Buchungsoberfläche oder den Warenkorb sammeln.
Indem der Kunde auf die den Bestellvorgang abschließende Schaltfläche (z. B. „Kostenpflichtig buchen“ / „Zahlungspflichtig bestellen“) klickt, gibt er ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.
Der Anbieter nimmt das Angebot des Kunden, je nachdem welches Ereignis zuerst eintritt, an durch:
- eine ausdrückliche Annahmeerklärung in Textform (z. B. per E-Mail),
- den Abschluss des Zahlungsvorgangs,
- eine an den Kunden gerichtete Zahlungsaufforderung,
- die Erbringung oder den Beginn der vereinbarten Dienstleistung.
Die Annahmefrist beträgt fünf Tage. Nimmt der Anbieter das Angebot nicht innerhalb der Frist an, kommt kein Vertrag zustande.
Ein Vertrag kann auch per E-Mail, WhatsApp-Messenger, Telegram-Messenger oder mittels eines Kontaktformulars geschlossen werden. In diesen Fällen gibt der Kunde durch Absenden seiner Buchungsanfrage ein verbindliches Angebot ab, welches der Anbieter durch eine Bestätigung in Textform annehmen kann.
4. Vertragstext und Vertragssprache
Der Anbieter speichert den Vertragstext (Bestelldaten, AGB, Pflichtinformationen) und stellt ihn dem Kunden nach dessen Bestellung per E-Mail zur Verfügung.
Sofern Kunden ein Kundenkonto angelegt haben, können sie ihre vergangenen Bestellungen im geschützten Kundenbereich einsehen.
Die Vertragssprache ist Deutsch.
5. Dienstleistungsbezogene Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
„Dienstleistungen“ im Sinne dieser AGB sind vom Anbieter geschuldete Tätigkeiten im Bereich Coaching und Lebensberatung.
Die Regelungen dieser AGB gelten entsprechend für Verträge über Beratungs- und Betreuungsleistungen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung. Der Anbieter schuldet die Erbringung der vereinbarten Dienstleistung, nicht jedoch das Erreichen eines bestimmten wirtschaftlichen, persönlichen oder subjektiven Erfolges.
Ist die Auftragsbeschreibung unzureichend, umfassen die zu erbringenden Leistungen diejenigen, die zur fachgerechten Erfüllung nach Ermessen des Anbieters erforderlich sind.
Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der Absprache. Führt ein Änderungswunsch des Kunden zu Mehraufwand, ist dieser vom Kunden gesondert zu vergüten.
Soweit der Anbieter seine Leistungen auf Grundlage von Informationen oder Unterlagen erbringt, die vom Kunden bereitzustellen sind, hat der Kunde diese rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Der Kunde ist für deren Richtigkeit verantwortlich.
Der Anbieter führt keine rechtliche oder steuerliche Prüfung der vom Kunden bereitgestellten Materialien durch.
Termine gelten nur dann als verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform bestätigt wurden.
Werden Dienstleistungen online (z. B. per Videocall) oder telefonisch erbracht, obliegt dem Kunden die Bereitstellung einer stabilen Internet- bzw. Telefonverbindung und einer passenden technischen Umgebung.
Hat der Kunde einen Mangel an einer erbrachten Dienstleistung festgestellt, sollte er diesen unverzüglich anzeigen. Der Anbieter erhält das Recht zur Nachbesserung innerhalb angemessener Frist.
Höhere Gewalt, Krankheit, Unfall oder sonstige unvorhersehbare, vom Anbieter nicht zu vertretende Ereignisse berechtigen den Anbieter, vereinbarte Termine zu verschieben oder die Leistung nachzuholen.
6. Coaching-Dienstleistungen
Coaching-Dienstleistungen dienen der Verhaltensreflexion, Zielklärung und persönlichen Weiterentwicklung.
Der konkrete Gegenstand und Umfang (Anzahl, Dauer, Format der Sitzungen) ergeben sich aus der jeweiligen Vereinbarung.
Wichtiger Hinweis: Coaching und Lebensberatung ersetzen keine ärztliche, psychologische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung. Sie sind nicht zur Diagnose oder Behandlung von körperlichen oder psychischen Störungen bestimmt. Der Anbieter stellt keine medizinischen Diagnosen und gibt keine Heilversprechen ab.
Coaching ist ein interaktiver Prozess. Der Erfolg hängt maßgeblich von der aktiven Mitwirkung, Eigenverantwortung und Offenheit des Kunden ab. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für das Erreichen bestimmter Ergebnisse oder Erfolge.
Coaching kann online, telefonisch oder in Präsenz erfolgen. Vereinbarte Coachingtermine sind verbindlich.
Der Anbieter behandelt alle im Rahmen des Coachings erhaltenen Informationen vertraulich.
Bei Gruppen-Coachings gelten die vereinbarten Teilnehmerzahlen. Der Anbieter kann bei Störungen Einzelne vom Gruppenprozess ausschließen.
Audio- oder Videoaufzeichnungen durch den Kunden sind nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters gestattet.
Vom Anbieter bereitgestellte Unterlagen (Arbeitsblätter, Übungen) dürfen vom Kunden ausschließlich für eigene Zwecke verwendet und nicht an Dritte weitergegeben werden.
Bei Präsenz-Coachings gilt die jeweilige Hausordnung des Veranstaltungsortes.
Der Anbieter ist berechtigt, Kunden vom Coaching auszuschließen, wenn diese den Ablauf erheblich stören oder eine vertrauensvolle Zusammenarbeit unzumutbar wird. Der Vergütungsanspruch bleibt für bereits erbrachte Teilleistungen bestehen.
Coaching-Pakete und Terminkontingente sind innerhalb der vereinbarten Laufzeit zu nutzen. Nicht in Anspruch genommene Termine verfallen nach Ablauf der Frist.
Soweit kein höchstpersönliches Coaching vereinbart wurde, kann der Anbieter aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit) Vertretungsregelungen vorschlagen oder Termine verschieben.
7. Stornierungsbedingungen für Dienstleistungen
Der Kunde kann eine gebuchte Dienstleistung vor Leistungsbeginn stornieren. Die Stornierung muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen.
Für individuell reservierte Einzeltermine (Einzelberatungen/Einzelcoachings) gilt:
- Stornierungen bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin sind kostenfrei.
- Bei einer späteren Stornierung oder Nichterscheinen bleibt der Anspruch des Anbieters auf die vereinbarte Vergütung vollumfänglich bestehen, es sei denn, der Termin konnte anderweitig vergeben werden.
Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben hiervon unberührt.
Für Gruppenformate, Workshops und Veranstaltungen gelten für Verbraucher folgende Stornierungsregelungen (dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten):
- Bis 14 Tage vor Leistungsbeginn: kostenfrei.
- 13 bis 7 Tage vor Leistungsbeginn: 30 % der vereinbarten Vergütung.
- Weniger als 7 Tage vor Leistungsbeginn: 80 % der vereinbarten Vergütung.
Hat der Anbieter mit Zustimmung des Kunden vor Ablauf der Stornierungsfrist bereits mit der Leistungserbringung begonnen, ist die erbrachte Teilleistung zu vergüten.
Bei Vorliegen nachweisbarer, schwerwiegender Ausnahmefälle (z. B. plötzliche schwere Erkrankung) kann nach Ermessen des Anbieters eine kulante Terminverschiebung vereinbart werden.
8. Informationen zu Preisen und Versandkosten
Alle Preisangaben verstehen sich als Endpreise. Der Anbieter unterliegt der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ausgewiesen oder berechnet.
Falls physische Waren oder Materialien versendet werden, werden zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten vor der Bestellung klar ausgewiesen.
9. Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen
Zahlungen sind, sofern nicht anders vereinbart, sofort nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.
Bei Nutzung von Zahlungsdienstleistern (z. B. Banken, Stripe) gelten ergänzend deren AGB und Datenschutzbestimmungen.
Der Kunde hat für ausreichende Deckung des angegebenen Zahlungsdruckmittels zu sorgen. Kosten, die durch Rückbuchungen aufgrund von Mangeldeckung oder falschen Angaben des Kunden entstehen, sind vom Kunden zu tragen.
- Vorkasse: Der Rechnungsbetrag ist nach Vertragsschluss auf das angegebene Bankkonto zu überweisen.
- Kauf auf Rechnung: Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug zu begleichen.
- Kreditkarte / Stripe: Die Belastung erfolgt unmittelbar nach Bestätigung der Bestellung bzw. Autorisierung des Zahlungsdienstleisters.
10. Widerrufsbelehrung
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Details ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
Zwingende gesetzliche Rechte (Gewährleistung, Rücktritt, Widerruf) werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
11. Änderung der AGB
Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB bei Dauerschuldverhältnissen mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, sofern:
- rechtliche oder regulatorische Änderungen dies erfordern,
- gerichtliche oder behördliche Entscheidungen umzusetzen sind,
- neue Dienstleistungen eingeführt werden, die eine Regelung erfordern.
Gegenüber Unternehmern sind Anpassungen auch zulässig, soweit sie zumutbar sind.
Änderungen werden dem Kunden mindestens zwei Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zugang, gelten die geänderten AGB als angenommen.
12. Datenschutz und Vertraulichkeit
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den Bestimmungen der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen (insbesondere persönliche Lebensumstände, Beratungsinhalte, Geschäftsgeheimnisse) streng vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben.
13. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.